Tuning eines sechs Jahre alten Gericom Laptop

Nachdem mein damals günstig erstandener Laptop (halbes Jahr alt 600 € statt neu 1.400 €) doch etwas in die Jahre gekommen ist, habe ich mich entschlossen, ihm ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Intels Label. Faster. Lower Power. Better Performance.

Vorgeschichte

Da Match mal wieder bei eBay günstige Hardware erstanden hat, bin ich zu einer günstigen 40 GB SSD gekommen. Die ich wiederum natürlich in meinen betagten “Klapprechner” (frei nach unserem Verkehrsminister) einbauen musste. Bei diesem Erwerb dachte ich aber nicht an die betagte Technik meines Laptops und war daher auch sehr überrascht als ich meine alte Festplatte ausbaute und sah, dass diese noch mittels eines IDE-2,5“-Anschluss angeschlossen wurde. Die neue SSD wird aber “schon” via SATA betrieben.

Nachdem aber meine mittelalterliche HDD schon nicht mehr die beste war, konnte ich mein neu erworbenes Festkörperlaufwerk nicht einfach wieder verscherbeln, sondern ich musste eine Lösung finden.

Ich hatte Glück, dass ich gerade im theoretischen Studienabschnitt war und ständig Tätigkeiten suchte, die mich vom Lernen abhielten. Dadurch beschäftigte ich mich mit langen Internet Recherchen, die mich dann zu meiner Vorschlaghammertuningmethode führten, die ich eigentlich umgehen wollte.

Nach langer Suche mit der Google-Shopping-Suchfunktion kam ich endlich auf den hervorragenden Onlineversand von Conrad Electronic den ich noch aus meiner Modellbauzeit kannte. Bei diesem Anbieter fand ich dann zu günstigen Konditionen einen IDE-zu-SATA-2,5“-Adapter zu dem ich gleich noch neue Arbeitsspeichermodule (2 x 512MB; mehr macht das BIOS nicht mit) mitbestellt habe, da diese gerade im Angebot waren.

Am Ende hatte ich dann für ca. 170 € die Tuningteile (SSD, Adapter, Speichermodule) für meinen Laptop zusammen und konnte im neuen Jahr mal wieder meiner erlernten Tätigkeit nachgehen und an der Technik eines PCs basteln.

Nachdem ich aber während des Einbaus feststellte, dass der Einbauschacht meines Laptops für die neue SSD inklusive Adapter zu klein war, kam ich doch zur eigentlichen ungewollten Vorschlaghammertuningmethode. Hierzu (m)eine kleine Fotolovestory.

FOTOLOVESTORY

Die benötigten Einzelteile (man beachte die überdimensionale Verpackung des Adapters)

Ausbau der alten Festplatte

Ausbau der alten Platte

Einbau des IDE-zu-SATA-Adapters

Einbau des Adapters

Oh große Not, die Platte passt nicht

Tuning mit dem Vorschlaghammer

Durch zwei Schnitte wird der Schacht vergrößert

Adapter inkl. SSD sind für die Abdeckung zu groß, weshalb Paketband für Abhilfe sorgt

 

Das sollte man bei dieser Prozedur beachten

  • Testen, ob das Festkörperlaufwerk überhaupt mit dem Adapter funktioniert, bevor man mit der Säge das Sägen beginnt (bei mir mit WinXP Home ohne Probleme).
  • Den entstanden Leerraum zwischen Gehäuserückwand und der Festkörperlaufwerk mit Puffermaterial füllen (z. B. Schaumstoff).
  • Danach noch die neuen Speichermodule mit den Alten austauschen und schon hat man einen fast zeitgerechten Laptop.

Technische Daten

Betriebsfähiges Gerät nach dem Umbau

  • Pentium M 1,6 GHz
  • von 512 MB auf 1024 MB Arbeitspeicher
  • ATI Mobility Radeon 9500
  • von 80 GB IDE-HDD auf 40 GB SATA-SSD
  • WinXP Home SP 3

Schlusswort

Weitere Projekte in Planung. Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heißt “Gastbeiträge vom Herrn Sedlmair” (FISI-2006).

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  1. Pingback: Neuer Gastbeitrag in Aussicht » m47ch.com

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